Montag, 19. Oktober 2026
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Pakistan bestätigt Handelsstopp an den Grenzübergängen Taftan und Gabd–Rimdan

Pakistanische Behörden haben den Handelsstopp an den Grenzübergängen Taftan und Gabd–Rimdan zum Iran bestätigt und mit Sicherheitsgründen erklärt; mehr als 2.000 Container stecken an der Grenze fest.

Pakistan bestätigt Handelsstopp an den Grenzübergängen Taftan und Gabd–Rimdan
Archivfoto; Foto: Mohsshahid, Lizenz CC BY-SA 4.0, Wikimedia Commons

Dieser Bericht aktualisiert: Grenzübergang Rimdan–Gabd: Grenzhandel zwischen Iran und Pakistan gestoppt

Pakistanische Behörden haben am Sonntag, dem 18. Oktober 2026, bestätigt, dass der Handel an zwei Grenzübergängen zum Iran, Taftan und Gabd–Rimdan, eingestellt wurde – eine Entscheidung, deren Beginn der frühere DIAR-Bericht gemeldet hatte. Bakhtiar Ismail, Verwaltungschef des Distrikts Chagai in der pakistanischen Provinz Belutschistan, sagte, die Entscheidung sei getroffen worden, um das Grenzmanagement zu verbessern und Anti-Terror-Einsätze zu unterstützen; die Grenze werde „sobald wirksame Maßnahmen getroffen sind“ wieder geöffnet. Ein Datum für die Wiedereröffnung nannte er nicht.

Shahid Rind, Medien- und politischer Berater der Übergangsregierung von Belutschistan, nannte Sicherheitsbedenken, die Verhinderung von Schmuggel und ein effizienteres Grenzsystem als Gründe. Das Außenministerium der Islamischen Republik hatte zuvor dagegen von „technischen Problemen“ gesprochen und den Stopp als „vorübergehend und vorsorglich“ bezeichnet.

Tausende Lastwagen und Container an der Grenze blockiert

Ayub Mirani, ehemaliger Präsident der Handelskammer von Quetta, schätzte, dass mehr als zweitausend Container am Übergang Gabd–Rimdan festsitzen und der Schaden in die Milliarden Rupien geht. Hunderte Lastwagen mit Flüssiggas, Reis und frischem Obst stehen auf beiden Seiten der Grenze still. Vor dem Stopp gelangten täglich mehr als viertausend Tonnen Flüssiggas über den Übergang Gabd–Rimdan nach Pakistan. Berichten zufolge staut sich an diesem Übergang eine Schlange von etwa dreitausend iranischen Lastwagen, manche Fahrer warten bis zu 30 Tage. Der Personenverkehr über Gabd–Rimdan läuft weiter.

Die Sperrung dieser Route fällt in eine Zeit, in der die US-Seeblockade die Seeexporte der Islamischen Republik eingeschränkt hat und die Landgrenzen für den iranischen Handel doppelt wichtig geworden sind. Exporteure hatten zuvor von sanktionsbedingten Bankproblemen im Handel mit Pakistan berichtet.

Die Schließung der beiden wichtigsten Übergänge nach Pakistan lässt Tausende iranische Fahrer und Händler mitten in der Seeblockade in der Schwebe.

Frühere Berichte zu dieser Meldung

  1. Grenzübergang Rimdan–Gabd: Grenzhandel zwischen Iran und Pakistan gestoppt18. Oktober 2026
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