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Pezeshkian beim Treffen mit Armeniens Außenminister: Verhandlungen mit den USA sind sinnlos

Masoud Pezeshkian, Präsident der Islamischen Republik, sagte am Montag, 5. Oktober, bei einem Treffen mit Armeniens Außenminister, Verhandlungen mit den USA seien sinnlos und Washington wolle das Regime stürzen.

Pezeshkian beim Treffen mit Armeniens Außenminister: Verhandlungen mit den USA sind sinnlos
Archivbild; Foto: government.ru, Lizenz CC BY 4.0, Wikimedia Commons

Masoud Pezeshkian, Präsident der Islamischen Republik, hat am Montag, 5. Oktober 2026, bei einem Treffen mit dem armenischen Außenminister Ararat Mirzoyan in Teheran erklärt, Verhandlungen mit den USA seien sinnlos. Laut der amtlichen Nachrichtenagentur IRNA behauptete er, Washingtons Ziel sei nicht der Dialog, sondern der Sturz der Islamischen Republik.

Pezeshkian sagte bei dem Treffen, Teherans Problem mit den USA bestehe darin, dass „uns jedes Mal, wenn wir an den Verhandlungstisch kommen, sofort ein Krieg aufgezwungen wird“. Ihm zufolge haben die USA Iran nach Gesprächen dreimal angegriffen, und Verhandlungen mit einer Seite, die nach seinen Worten täglich zu Mord, Sanktionen, Druck und Drohungen greife und ihre Verpflichtungen nicht einhalte, seien sinnlos. Auch die Nachrichtenagentur AFP und die Times of Israel gaben die Äußerungen unter Berufung auf Staatsmedien wieder.

Pezeshkians Behauptung über IAEA-Inspektoren

In einem anderen Teil seiner Äußerungen behauptete der Präsident der Islamischen Republik, jedes Mal, wenn Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde nach Iran gekommen seien, seien danach Atomanlagen bombardiert und Atomwissenschaftler ermordet worden. Die Bombardierung von Anlagen unter IAEA-Aufsicht nannte er einen Verstoß gegen das Völkerrecht. Laut AFP sagte auch Außenminister Abbas Araghchi, eine militärische Lösung funktioniere nicht, und bezeichnete faire und gerechte Verhandlungen als einzigen Weg.

Bei dem Treffen ging es zudem um den Ausbau der Zusammenarbeit beider Länder in Handel, Wissenschaft und Technologie sowie um die Stabilität im Kaukasus. Mirzoyan betonte den friedensorientierten Ansatz Armeniens in der Region.

Stand der Verhandlungen zwischen der Islamischen Republik und den USA

Die Äußerungen fallen in eine Zeit, in der laut AFP die Gespräche über ein Ende des Ende Februar 2026 begonnenen Krieges seit einer Absichtserklärung im Juni stocken und auch indirekte Gespräche am Rande der UN-Generalversammlung ergebnislos blieben. Demselben Bericht zufolge haben die USA seit dem 1. September keinen Angriff auf Iran verübt und setzen nun vor allem auf wirtschaftlichen Druck.

Zuvor hatte Esmaeil Baghaei, Sprecher des Außenministeriums der Islamischen Republik, gesagt, Teheran verhandle mit Washington nicht über das Atomdossier und konzentriere sich auf die Straße von Hormus. Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf hatte zudem erklärt, die Straße von Hormus werde erst wieder geöffnet, wenn Teherans sieben Bedingungen erfüllt seien. Zugleich drohte Ali Abdollahi, Chef des Generalstabs der Streitkräfte, den Ländern, die US-Truppen beherbergen.

Der Präsident der Islamischen Republik nannte Verhandlungen mit den USA sinnlos, während die Gespräche über ein Kriegsende seit Monaten stillstehen.

Quellen

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