Dienstag, 3. November 2026
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Gasmangel im Winter: Abschaltungen in 13 Provinzen drohen, Mohammad Reza Aref räumt Defizit ein

Mohammad Reza Aref räumte am 2. November Gasmangel ein; die nationale Gasgesellschaft beziffert das Defizit zur Winterspitze auf 400 Mio. Kubikmeter, 13 Provinzen gefährdet.

Warum es wichtig ist: Gasmangel bedeutet kalte Wohnungen, Stromausfälle und stillstehende Fabriken in einem Winter, in dem die Inflation die Menschen ohnehin belastet.

Gasmangel im Winter: Abschaltungen in 13 Provinzen drohen, Mohammad Reza Aref räumt Defizit ein

Mohammad Reza Aref, Erster Vizepräsident von Masoud Pezeshkian, hat am Montag, dem 2. November 2026, eingeräumt, dass Iran im kommenden Winter mit Gasmangel rechnen muss, und die Bevölkerung aufgerufen, den Verbrauch zu senken. Zugleich sagen Manager der Nationalen Iranischen Gasgesellschaft, das Defizit zu Spitzenzeiten werde 400 Millionen Kubikmeter pro Tag erreichen, 13 Provinzen drohten Einschränkungen oder Abschaltungen.

Aref sagte bei einer Sitzung der „Arbeitsgruppe Artikel 8“, man müsse „ehrlich“ mit den Menschen sprechen, und führte den Mangel auf Probleme der vergangenen Jahre und Kriegsschäden zurück. Er warnte, wer sich nicht an das Verbrauchsmuster halte, werde mehr für Gas bezahlen.

Ein Defizit von 400 Millionen Kubikmetern

Saeed Tavakoli, Geschäftsführer der Nationalen Iranischen Gasgesellschaft, schätzt die Kapazitätslücke und das Angebotsungleichgewicht zur Winterspitze auf rund 400 Millionen Kubikmeter, gegenüber 250 bis 300 Millionen in früheren Jahren. Nach seinen Angaben setzten die Militärschläge vom 18. März auf vier Gasraffinerien rund 230 Millionen Kubikmeter Produktionskapazität außer Betrieb; etwa 130 Millionen davon sind noch immer nicht wiederhergestellt.

Tavakoli hat die Familien aufgefordert, ihre Wohnungen auf 18 bis 21 Grad zu halten, und sagt, der Verbrauch von Haushalten, Gewerbe und Kleinindustrie sei binnen fünf Tagen um etwa 30 Prozent gestiegen.

Provinzen, denen Gasabschaltungen drohen

Vertreter der Gasgesellschaft hatten vergangene Woche von möglichen Einschränkungen in 11 Provinzen gesprochen; inzwischen umfasst die Liste 13. Mazandaran, Golestan und Nord-Chorasan gelten als am besorgniserregendsten, doch auch Teheran, Alborz, Semnan, Kerman, Isfahan, Ost- und West-Aserbaidschan, Ardabil, Kurdistan und Razavi-Chorasan drohen Schwankungen oder Einschränkungen.

Der Gasmangel wirkt sich direkt auf den Strom aus. Der Parlamentsabgeordnete Hamidreza Azizi sagt, 80 Prozent des iranischen Stroms hingen von Gas und fossilen Brennstoffen ab; das Energieministerium hat seit Ende Oktober die Berechnung der Stromrechnungen geändert. Saeed Tavakoli warnte, das Verbrennen von Flüssigbrennstoff in Kraftwerken nahe den Städten werde die Luftverschmutzung verschlimmern. Die Warnungen kommen zu einer Zeit, in der auch die Abschaffung des Vorzugswechselkurses für 4.533 Waren neuen Druck auf die Preise ausübt.

Das Gasdefizit zur Winterspitze hat 400 Millionen Kubikmeter pro Tag erreicht, 13 Provinzen drohen Gasabschaltungen.

Quellen dieses Berichts · Auf Basis von 2 Quellen
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