Montag, 2. November 2026
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Trump erkundigt sich nach der Leistung von Hegseth und Caine im Krieg mit der Islamischen Republik

Zwei Trump nahestehende Berater sagen, er habe nach der Leistung von Hegseth und Caine gefragt; ein Angriff auf die Islamische Republik könnte nach der Wahl am Dienstag beginnen.

Warum es wichtig ist: Trumps Zweifel an seinen Kriegskommandeuren und der Zeitplan nach der Wahl machen eine neue Angriffswelle auf die Islamische Republik in den kommenden Tagen wahrscheinlicher.

Trump erkundigt sich nach der Leistung von Hegseth und Caine im Krieg mit der Islamischen Republik

US-Präsident Donald Trump hat sich zwei Tage vor den Kongresswahlen zur Mitte der Amtszeit in seinem Umfeld nach der Leistung von Kriegsminister Pete Hegseth und General Dan Caine, dem Vorsitzenden der Vereinigten Stabschefs, im Krieg mit der Islamischen Republik erkundigt. Das berichtete das Magazin The Atlantic am Montag, 2. November 2026, unter Berufung auf zwei Berater, die nicht der Regierung angehören und Trump nahestehen; dieselben Berater sagen, die Wiederaufnahme der Angriffe auf die Islamische Republik könnte kurz nach der Wahl am Dienstag beginnen.

Nach Angaben dieser Berater hat Trump die Wiederaufnahme der Angriffe noch nicht angeordnet. Hegseth und Caine hatten vergangene Woche zusammen mit Admiral Brad Cooper, dem Befehlshaber des CENTCOM, im Weißen Haus militärische Optionen vorgestellt. Sie reichen von wenige Stunden dauernden Angriffen bis zu einem Einsatz über mehrere Tage oder Wochen. Die Fortsetzung der US-Seeblockade in der Straße von Hormus verbunden mit Angriffsdrohungen oder ein Ende der Konfrontation sind die beiden anderen Wege, die dem US-Präsidenten offenstehen.

Der Krieg mit der Islamischen Republik und die Kongresswahlen

Laut demselben Bericht sieht Trump den Krieg zumindest als einen Grund für die politischen Schwierigkeiten der Republikaner und hat geklagt, seine Botschaft erreiche die Wähler nicht. Hegseth und Caine, die in den ersten Kriegswochen optimistisch über die Fortschritte des Einsatzes sprachen, haben seit Ende April keine Pressekonferenz mehr abgehalten. Ein US-Beamter sagte Axios am Samstag, Trump könnte bei einer schweren Wahlniederlage der Republikaner eher zu einem großen Militäreinsatz neigen; ein Beamter des Weißen Hauses sagt dagegen, das Wahlergebnis habe keinen Einfluss auf seine Entscheidung.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte in einem Telefonat mit Trump am Samstag gefordert, die Angriffe unmittelbar nach der Wahl wieder aufzunehmen. Die USA hatten zuvor bereits die arabischen Staaten am Persischen Golf gewarnt, sich auf eine neue Angriffswelle nach der Wahl vorzubereiten. Trump sagte am Sonntag in Iowa, die Islamische Republik werde entweder ein Abkommen schließen, oder die USA würden die Sache zu Ende bringen.

Befürworter eines Angriffs in der US-Regierung sagen, der wirtschaftliche Druck habe gewirkt und ein neuer militärischer Schlag werde die Machthaber in Teheran an den Verhandlungstisch zurückbringen. Laut The Atlantic könnte ein längerer Einsatz zuerst die Luftabwehr der Islamischen Republik, dann ihre Kräfte rund um die Straße von Hormus und in einer späteren Phase die Infrastruktur treffen.

Ob es zu einer neuen Angriffswelle auf die Islamische Republik kommt, hängt von Trumps Entscheidung nach der Wahl am Dienstag ab.

Quellen dieses Berichts · Auf Basis von 2 Quellen
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