Samstag, 31. Oktober 2026
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Büro von Prinz Reza Pahlavi veröffentlicht Sicherheitsleitfaden für den Rise-Iran-Bot

Das Büro von Prinz Reza Pahlavi hat am Freitag, 30. Oktober, einen Leitfaden zur sicheren Nutzung des Bots „Rise Iran“ veröffentlicht, des einzigen offiziellen Wegs zur Kampagne für nationale Zusammenarbeit, mit acht Telegram-Sicherheitseinstellungen.

Warum es wichtig ist: Unterstützer der Kampagne im Iran laufen Gefahr, enttarnt zu werden, und ein gefälschter Bot oder eine falsche Telegram-Einstellung kann sie den Repressionskräften ausliefern.

Büro von Prinz Reza Pahlavi veröffentlicht Sicherheitsleitfaden für den Rise-Iran-Bot
Foto: Gage Skidmore, CC BY-SA 2.0, Wikimedia Commons

Das Medienbüro von Prinz Reza Pahlavi hat am Freitagabend, 30. Oktober 2026, einen umfassenden Leitfaden zur sicheren Nutzung des Telegram-Bots „Rise Iran“ (Barkhiz Iran) veröffentlicht und die Nutzer gebeten, ihn vor jedem Schritt sorgfältig zu lesen. Nach Angaben der Kampagne „Wir holen uns Iran zurück“ ist dieser Bot der einzige offizielle Weg, sich der Kampagne für nationale Zusammenarbeit zur Rettung Irans anzuschließen.

Die Kampagne stellt den Bot als direkten Draht zu Prinz Reza Pahlavi und seinem Team vor. Ihr Aufruf richtet sich an alle Iraner, besonders aber an Angehörige von Militär, Polizei und Sicherheitskräften sowie an Staatsbedienstete.

Wie man den echten Bot erkennt

Laut dem Leitfaden ist der einzige gültige Name @BarkhiziranBot. Nutzer sollen ihn selbst in Telegram suchen und den Namen auf der Profilseite des Bots prüfen. Jeder andere Bot, Code oder jedes andere Formular im Namen der Kampagne ist gefälscht. Anzeigen, die oben im Chat mit dem Hinweis „Ad“ erscheinen, sind gefälscht, auch wenn sie den Namen des Prinzen tragen; man soll nicht auf sie klicken.

Der QR-Code der Kampagne soll nur aus der Live-Satellitenübertragung von Iran International oder des Fernsehens der iranischen Nationalen Revolution gescannt werden, nicht aus aufgezeichneten Videos oder weiterverbreiteten Bildern.

Acht Sicherheitseinstellungen für das Telegram-Konto

Der Leitfaden fordert die Nutzer auf, die Zwei-Schritt-Bestätigung mit einem starken Passwort einzuschalten, unbekannte Geräte aus der Liste der aktiven Sitzungen zu entfernen und das automatische Beenden alter Sitzungen auf eine Woche zu setzen. Die Telefonnummer soll für niemanden sichtbar sein, „zuletzt online“ und weitergeleitete Nachrichten sollen gesperrt werden, direkte Anrufe sollen für niemanden erlaubt sein, weil sie dem Gegenüber die IP-Adresse des Nutzers verraten, das Hinzufügen zu Gruppen soll nur zugelassenen Kontakten möglich sein, und Telegram selbst soll eine eigene Code-Sperre haben.

Die Kampagne warnte zudem davor, inoffizielle Telegram-Versionen wie Mobogram, Hotgram und Talagram zu installieren, und riet, mit einem zuverlässigen VPN und an einem ungestörten Ort vorzugehen. Nach der Registrierung soll der Chat mit dem Bot gelöscht, der Bot aber nicht blockiert werden; der Nutzer soll auf eine Nachricht des Teams warten.

Antwort auf Sicherheitsbedenken

Nach Angaben der Kampagne sieht der Bot die Telefonnummer des Nutzers nicht und erhält nur den Text, den dieser schreibt; diese Informationen werden in ein separates System der Kampagne übertragen. Der Leitfaden erschien, nachdem in den vergangenen Tagen Fragen zur Sicherheit des Bots aufgekommen waren, die das Büro von Prinz Reza Pahlavi bereits zuvor beantwortet hatte.

Der einzige offizielle Name der Kampagne für nationale Zusammenarbeit ist @BarkhiziranBot; jeder andere Bot und jede Anzeige im Namen des Prinzen ist gefälscht.

Quellen dieses Berichts · Auf Basis von 2 Quellen
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