Reza Talaei-Nik, Sprecher des Verteidigungsministeriums der Islamischen Republik, hat am Dienstag, dem 6. Oktober 2026, behauptet, die Kapazität Irans zur Herstellung von Waffen, Verteidigungsausrüstung und Munition habe sich im Vergleich zur Zeit vor Kriegsbeginn am 28. Februar 2026 um das Zweieinhalbfache erhöht, und die Produktion einiger Waffentypen habe sich mehr als verdreifacht. Er warnte, jeder neue Angriff der USA oder Israels werde auf eine „entschlossene Antwort“ stoßen.
Wie die Nachrichtenagentur Anadolu unter Berufung auf die den Revolutionsgarden nahestehende Agentur Fars berichtet, sagte Talaei-Nik, mögliche Ziele für Vergeltungsschläge seien bereits vorbereitet, und die Streitkräfte seien mit fortschrittlicheren Raketen- und Drohnentechnologien, modernisierter Luftabwehr sowie neuen See-, Land- und Luftsystemen ausgestattet worden. Ihm zufolge liegen mehr als 1.000 Systeme, Waffentypen, Ausrüstungen und Munitionsarten im Produktionsvermögen des Verteidigungsministeriums. Der Ministeriumssprecher sagte zudem, die Verteidigungszusammenarbeit mit Russland und China dauere an und die Konsultationen hätten sich in einigen Bereichen verstärkt. Diese Behauptungen lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
Frühere Behauptungen zur Rüstungsproduktion
Bereits im August hatte Talaei-Nik laut der Nachrichtenagentur Tasnim behauptet, die Produktion von Waffen und Verteidigungsausrüstung habe sich in dem Jahr nach dem Zwölftagekrieg vom Juni 2025 verdoppelt. Seine neuen Zahlen liegen über diesen Angaben und fallen in eine Zeit sich verschärfender gegenseitiger Drohungen zwischen Teheran und Washington.
Am Vortag hatte Ali Abdollahi, Generalstabschef der Streitkräfte, den Ländern gedroht, in denen US-Truppen stationiert sind, und erklärt, das Feuer jedes neuen Krieges werde alle erfassen. Unterdessen berichtete der deutsche Inlandsgeheimdienst, die Islamische Republik kaufe heimlich in Deutschland ein, um ihre Raketenkapazitäten wieder aufzubauen.
Das Verteidigungsministerium der Islamischen Republik behauptet, seine Rüstungsproduktion gegenüber der Vorkriegszeit um das Zweieinhalbfache gesteigert zu haben.

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