Dienstag, 27. Oktober 2026
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Zwei US-Vertreter: Großangriff auf die Islamische Republik binnen 96 Stunden möglich

Zwei US-Vertreter sagen, die US-Streitkräfte im Nahen Osten seien bereit, binnen 96 Stunden nach einem Befehl Donald Trumps eine großangelegte Operation gegen die Islamische Republik zu beginnen.

Warum es wichtig ist: Beginnt ein Großangriff auf Energie- und Atomanlagen, geraten sowohl die Repressionsfähigkeit der Islamischen Republik als auch der Alltag der Iraner unter neuen Druck.

Zwei US-Vertreter: Großangriff auf die Islamische Republik binnen 96 Stunden möglich

Zwei US-Vertreter sagen, die US-Streitkräfte im Nahen Osten seien bereit, binnen 96 Stunden nach einem Befehl Donald Trumps eine neue, großangelegte Operation gegen die Islamische Republik zu beginnen. Nach Angaben aktueller und ehemaliger US-Vertreter ist die Frage nicht mehr, ob ein Angriff erfolgt, sondern wann; ein Zeitpunkt, der nach ihrer Einschätzung jederzeit bis zum Jahresende kommen könnte und sehr wahrscheinlich nach den US-Zwischenwahlen liegen wird.

Die Vertreter, die mit CNN sprachen, sagen, es seien inzwischen genug Kräfte für diese Angriffe in der Region stationiert; einer von ihnen sagte, die Operation werde „eine große Anstrengung“. Das US-Zentralkommando und die Pentagon-Führung haben eine umfangreiche Zielliste vorbereitet, die Energieinfrastruktur, militärische Einrichtungen und Atomanlagen der Islamischen Republik umfasst. Nach ihren Worten hat Donald Trump noch keine endgültige Entscheidung getroffen, neigt aber zu einem großen Schlag, auch wenn er schon mehrfach in letzter Minute von ähnlichen Entscheidungen abgerückt ist.

Mehr als Angriffe auf Radare und Raketenstellungen

Die neue Operation ginge über das Muster der vergangenen Monate hinaus; ein Muster, das sich nach dem Ende der umfassenden Kampfhandlungen Anfang dieses Jahres auf Angriffe gegen Radare, Abschussrampen und Ausrüstung beschränkte, die die Islamische Republik rasch wieder aufbaut. Zugleich wurde nicht unbedingt benötigten US-Kräften, die mit der nächsten Rotation in den Nahen Osten verlegt werden sollten, mitgeteilt, dass ihr Einsatz abgesagt ist, und die USA reduzieren weiter das Personal ihrer Botschaften in der Region. Das Weiße Haus wollte sich nicht äußern; ein hoher Pentagon-Vertreter sagte, Aufgabe des Ministeriums sei es, die vom Präsidenten angeordneten Optionen zu entwerfen und umzusetzen.

Israel und die Bedrohung durch die Islamische Republik

Nach Angaben der US-Vertreter hat Benjamin Netanjahu auf einen neuen Angriff gedrängt, doch Washington habe ihn gebeten, zu warten, bis eine gemeinsame Operation bereit sei; das passt zu Berichten über einen Streit zwischen Netanjahu und Eyal Zamir am Vorabend der Wahl in Israel. In einem Vermerk von Jay Clayton, dem Direktor der nationalen Nachrichtendienste der USA, an Marco Rubio vom 23. Oktober heißt es, die Islamische Republik habe ihre Versuche, US-Personal ins Visier zu nehmen, deutlich verstärkt, und einige Pläne seien weit fortgeschritten.

Der Bericht erscheint, nachdem Donald Trump gesagt hatte, entweder erledige er die Islamische Republik oder Teheran schließe ein Abkommen, und US-Vertreter von seiner Neigung zur Wiederaufnahme militärischer Operationen berichtet hatten.

Die US-Streitkräfte sagen, sie seien binnen 96 Stunden nach Donald Trumps Befehl zu einem Großangriff auf die Islamische Republik bereit.

Quellen dieses Berichts · Auf Basis von 3 Quellen
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