Dienstag, 20. Oktober 2026
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Maariv: USA baten Israel, die Islamische Republik allein anzugreifen; Beamte dementieren

Zwei US-Beamte und ein israelischer Beamter dementierten den Maariv-Bericht, die USA hätten Israel vor den Wahlen um einen einseitigen Angriff auf die Islamische Republik gebeten.

Maariv: USA baten Israel, die Islamische Republik allein anzugreifen; Beamte dementieren
Archivbild; Foto: IDF Spokesperson's Unit photographer, Lizenz CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Zwei US-Beamte und ein israelischer Beamter wiesen einen Bericht der Zeitung Maariv zurück, wonach die USA Israel gebeten hätten, die Islamische Republik vor den Wahlen allein anzugreifen. Laut Jerusalem Post sagten die drei Beamten Barak Ravid, dem Washington-Korrespondenten des israelischen Senders Kanal 12, die USA hätten Israel keine solche Bitte um einen Angriff vor den Wahlen übermittelt. Die Namen der Beamten wurden nicht genannt.

Maariv hatte am Samstag, dem 10. Oktober 2026, in einem Beitrag von Ben Caspit berichtet, die USA hätten Israel in den Gesprächen der vergangenen zwei Wochen gebeten, einen neuen Angriff nicht als gemeinsame Operation, sondern allein durchzuführen, damit die politischen Kosten vor den Zwischenwahlen nicht auf Donald Trump fielen. Laut der Zeitung führte der Widerstand von Eyal Zamir, dem Generalstabschef der israelischen Armee, dazu, dass der Plan vorerst zurückgestellt wurde. Sowohl der Maariv-Bericht als auch das Dementi stützen sich auf anonyme Quellen, und keine der beiden Seiten hat ein Dokument veröffentlicht.

Maariv-Bericht und Eyal Zamirs Warnung

Laut Iran International unter Berufung auf Caspit wurde die Bitte geäußert, nachdem Geheimdienstinformationen darauf hingedeutet hatten, dass die Islamische Republik ihre Fähigkeit zur Herstellung von Drohnen und ballistischen Raketen rasch wieder aufbaut. Benjamin Netanjahus Haltung dazu ist unklar.

Laut dem israelischen Kanal 12, wie ihn die Times of Israel wiedergibt, hatte Zamir seine amerikanischen Amtskollegen gewarnt, ein Angriff auf Iran könne zu einer Verschiebung der für den 27. Oktober angesetzten israelischen Parlamentswahl führen. Dieselben Berichte besagen, hochrangige amerikanische Kommandeure hätten Zamir mitgeteilt, das Weiße Haus und das Pentagon hätten die Vorbereitung auf eine mögliche Wiederaufnahme umfassender US-Operationen gegen die Islamische Republik binnen drei Wochen angeordnet. Das neue Dementi betrifft die Bitte um einen einseitigen israelischen Angriff, nicht diese amerikanische militärische Bereitschaft.

Eyal Zamir, der amtierende Generalstabschef der israelischen Armee, bei einem offiziellen Besuch in den USA Ende 2019. Foto: Archivbild; IDF Spokesperson's Unit photographer, Lizenz CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons
Eyal Zamir, der amtierende Generalstabschef der israelischen Armee, bei einem offiziellen Besuch in den USA Ende 2019. Foto: Archivbild; IDF Spokesperson's Unit photographer, Lizenz CC BY-SA 3.0, Wikimedia Commons

Trumps Zusage und der militärische Wiederaufbau der Islamischen Republik

Trump erklärte am Donnerstag, die USA würden Iran bis zu den Zwischenwahlen am 3. November nicht angreifen und die Seeblockade gehe weiter, sagte aber am nächsten Tag auf eine Frage dazu, man müsse abwarten. Unterdessen berichtete Bloomberg unter Berufung auf westliche Beamte, die Islamische Republik habe trotz monatelanger Angriffe die Fähigkeit zum Bau von Raketen und Drohnen behalten; das Weiße Haus wies diese Einschätzung zurück.

Die Berichte erscheinen, während nach der Pause bei den US-Angriffen Hardliner der Islamischen Republik einen Präventivschlag gefordert haben und die Regierung ihre Angriffe auf Handelsschiffe rund um die Straße von Hormus verstärkt hat.

Zwei US-Beamte und ein israelischer Beamter sagten, die USA hätten Israel nicht gebeten, die Islamische Republik vor den Wahlen anzugreifen.

Quellen

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