Samstag, 7. November 2026
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Prinz Reza Pahlavi im belgischen Parlament: sicheres Internet und weltweites Abgeordnetennetz

Am dritten Tag seines Belgien-Besuchs traf Prinz Reza Pahlavi Abgeordnete und Minister und forderte sicheres Internet für Iraner sowie ein weltweites Netzwerk von Parlamentariern zu ihrer Unterstützung.

Warum es wichtig ist: Ein weltweites Abgeordnetennetz und sicheres Internet machen aus Europas verbaler Unterstützung für die Iraner praktische Werkzeuge für den Aufstand.

Prinz Reza Pahlavi im belgischen Parlament: sicheres Internet und weltweites Abgeordnetennetz
Foto: Gage Skidmore, Lizenz CC BY-SA 2.0, Wikimedia Commons

Am Freitag, dem 6. November 2026, dem dritten Tag seines Besuchs in Belgien, besuchte Prinz Reza Pahlavi das Parlament des Landes und führte Gespräche mit mehreren Abgeordneten und Ministern der belgischen Regierung. Sein Pressebüro teilte mit, er habe am selben Tag auch mehreren internationalen Medien Interviews gegeben.

Nach Angaben seines Pressebüros standen vier Punkte im Mittelpunkt der Treffen: die praktische Unterstützung Europas für die Menschen in Iran, vor allem ein sicherer und dauerhafter Zugang zum Internet; der Aufbau eines internationalen Netzwerks von Parlamentariern aus aller Welt zur Unterstützung des Freiheitskampfes der Iraner; die Menschenrechtsverletzungen der Islamischen Republik; und die Chancen künftiger Zusammenarbeit eines freien und demokratischen Iran mit anderen Ländern, darunter Belgien.

Internet und parlamentarisches Netzwerk

Die Forderung nach sicherem Internet kommt nach Monaten, in denen die Islamische Republik den Zugang der Iraner zum Internet immer wieder eingeschränkt oder abgeschaltet hat. Prinz Reza Pahlavi hatte schon im Europäischen Parlament den Einsatz für ein freies Internet als eine seiner zentralen Forderungen an die Europäische Union genannt. Das vorgeschlagene Netzwerk von Abgeordneten verschiedener Länder würde die verstreute Unterstützung europäischer Politiker für die Menschen in Iran in einer gemeinsamen Struktur bündeln.

Hintergrund des Belgien-Besuchs

Georges-Louis Bouchez, Vorsitzender der liberalen Partei MR, der den Prinzen im Parlament empfing, sagte nach dem Treffen, die Islamische Republik sei kein legitimer diplomatischer Partner und die Beschwichtigungspolitik müsse enden (Bericht von DIAR). Zuvor hatte der belgische Verteidigungsminister Theo Francken gesagt, die Islamische Republik habe versucht, die Rede des Prinzen an der Königlichen Militärakademie mit Drohungen zu verhindern (Bericht von DIAR).

Der Besuch in Brüssel endet einen Tag vor der Verleihung des Freiheitspreises der Friedrich-Naumann-Stiftung in Frankfurt, eines Preises für das iranische Volk, den Prinz Reza Pahlavi treuhänderisch entgegennimmt.

Im belgischen Parlament forderte Prinz Reza Pahlavi sicheres Internet für Iraner und ein weltweites Netzwerk von Abgeordneten, die Irans Freiheit unterstützen.

Quellen dieses Berichts · Auf Basis von 3 Quellen
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